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Der erste Abschied ist gemacht!

Jetzt sind schon wieder zwei Wochen vergangen und ich muss mich schon wieder von meiner ersten Familie verabschieden und ich schreibe jetzt eigentlich nur nochmal, weil ich hier wirklich ein komplett anderes Leben kennen lernen durfte als ich es je hatte. Das Pärchen bei dem ich gewohnt habe ist schon etwas älter und betreibt seit zehn Jahren 4 Unterkünfte mit organischen Absichten. Dazu erstmal ist zu erwähnen, dass sie alle Häuser selbst gebaut haben und erst mit der Zeit an ihren Lebensstil gewöhnt haben. Ihr Prinzip ist es, wenn man es grob zusammenfassen will, so zu leben wie vor 100 Jahren sage ich mal. Alles wird selber gemacht und so wenig wie möglich eingekauft. Also fängt es schon mal damit an, dass das Grundstück wirklich riesig ist und überall Obstgärten oder Gemüsepflanzen stehen. Von Paprika über Kartoffeln, Äpfel. Alles was man so gebrauchen kann wächst hier irgendwo. Alles was sie zu viel haben wir fermentiert, also haltbar gemacht, damit man auch im Winter was zu essen hat. Mich hat das ganze ja am Anfang etwas skeptisch gestimmt, da ich dachte wofür der Aufwand? Man kann es doch auch viel leichter haben und das stimmt auch, aber die beiden sind davon überzeugt, dass es gesünder ist und haben auch jede Menge Studien. Ob man denen jetzt glauben möchte ist jedem selbst überlassen mich hat es einfach gepackt, als ich hier gelebt habe und gesehen habe, dass man nicht alles immer kaufen muss. Ich möchte einfach mal erzählen was ich hier jetzt alles gemacht habe. Also es fing natürlich morgens an mit selbstgemachten Brot und dazu Erdnussbutter mit Honig, ich habe die Kombination wirklich lieben gelernt! Der Honig stammt natürlich von den eigenen Bienen im Garten und die Erdnussbutter wurde natürlich auch im Hause prodoziert. Zum Frühstück dazu gab es ein fantastisches Porridge mit selbstgemachten Müsli und Sahne der eigenen Kuh. Porridge für die, die es nicht wissen ist ein Gemisch aus sehr vielen Körner, die genaue Zusammensetzung kenne ich leider auch nicht. Auf jeden Fall wird das ganze mit Wasser aufgekocht und dann gegessen. Nach diesem Frühstück war man dann gewappnet los zu ziehen und die Hühner zu füttern. Insgesamt waren es glaube ich 11 Hühner die so ca. 7 Eier am Tag gelegt haben, genug also für alles was man machen möchte und sogar genug, um ein paar an die Nachbarn zu verkaufen, da die Kuh natürlich auch gemolken werden wollte, ging es direkt weiter und so eine gute Kuh, kann am Tag auch schon mal so 15-20 Liter Milch geben, also definitiv genug um davon ein bisschen zu verkaufen. Tatsächlich hatten die beiden auch ein Schwein, aber da ihr Schwiegersohn Metzger ist, kam ich gerade nur noch rechtzeitig um Teile davon zu essen. Für alle Vegetarier es tut mir leid, aber es war köstlich! Abends gab es dann oft Fisch, selbstgefangen versteht sich und dazu Pommes und allerlei Suppen, also ich habe hier zur Abwechslung mal sehr Gesund gelebt und hoffe einen Teil den ich hier gelernt habe mit nach Deutschland zu nehmen. Das passende Kochbuch der beiden habe ich schon in Auftrag gegeben, mal gucken ob ich es dann auch bekomme, um den ein oder anderen von euch mal zu bekochen, solange ist es ja nicht mehr. Ich zähle bereits die Tage und die letzten zwei Wochen brechen so langsam an und ich freue mich tierisch auf meine Familie und meine Freunde! Also Bald ist es geschafft, dass hier war glaube ich der beste Abschied den ich hätte haben können und nun geht’s nochmal ne Woche zu einer anderen Familie und dann bereite ich mich in Auckland auf die 26 Stunden lange Heimreise vor!
22.4.17 06:47


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Jetzt lasse ich es ausklingen!

Nachdem ich jetzt also meine drei Wochen Arbeit hinter mir habe, ist es dann wieder Zeit geworden in den Norden zu fliegen, um vielleicht noch den ein oder anderen sonnigen Tag zu ergattern. Zum Glück ist das Fliegen hier nicht so teuer wie ich gedacht habe und so ging es für umgerechnet 26 Euro von Christchurch im Süden zurück nach Auckland im Norden. Da bin ich dann aber auch nicht geblieben, denn nen Monat rumsitzen wollte ich jetzt auch nicht unbedingt. Also bin ich nachdem ich noch einen Freund, den ich kennengelernt habe, verabschiedet habe weiter nach Coromandel gefahren. Coromandel liegt im Osten Neuseelands und ist ca. 3 Stunden entfernt von Auckland. Leider hat das da mit dem Wetter nicht so gut geklappt und es hat wirklich 3 Tage komplett durchgeregnet. Für den letzten Tag habe ich mir dann noch eine Tour gebucht und zum Glück war der Tag dann auch etwas schöner. Bei der Tour ging es zuerst zum Hot Water Beach, dass ist ein Strand, der durch unterirdische Vulkane das Wasser am Strand erhitzt. Also bin ich mit einer Schaufel bewaffnet auf den Strand und habe mir ein kleines Loch in den Sand gebuddelt und es hat nicht lange gedauert, bis sich dieses mit schönem heißem Wasser gefüllt hat. Abwechselnd ging es dann vom kalten Meerwasser in mein Loch und ich kann nur sagen es war seeehr entspannend. Nach ca. 2 Stunden ging es dann aber schon weiter, denn wir hatten noch einen zweiten Punkt auf unserer Liste und nach einer halben Stunde im Bus sind wir dann am Cathedral Cove angekommen und jeder der vielleicht mal Narnia geguckt hat weiß, dass das dieser Strand der Strand ist dem man im Film sehen kann und es war wirklich wunderschön. Unter Steinhöhlen auf den Strand zu gucken mit riesigen Steinen die durch das Wasser so ausgewaschen waren, dass sie eigentlich nur noch auf Stelzen im Wasser standen, dass war schon irgendwie schön das anzugucken.Man kann also zum Schluss sagen, die Zeit, die ich in Coromandel verbracht habe war dann doch nicht ganz umsonst gewesen. Tja der nächste Tag sollte mich dann aber nochmal voll in Anspruch nehmen. Der ursprüngliche Plan war nämlich, dass ich mit dem Bus 4 Stunden nach Hamilton fahre um dann am nächsten Tag in eine Familie zu gehen, in der ich arbeite und dafür Essen und eine Unterkunft bekomme. Bus, Hostel alles war geklärt, aber..Zuerst hat mir meine erste Familie abgesagt und ich musste mich ganz schnell um eine neue kümmern, was so spontan, wie man sich vorstellen kann, nicht ganz so einfach ist, aber zum Glück, dann doch irgendwie geklappt hat. Das war leider aber auch das geringste übel. Da mein Bus um 7:30 Coromandel verlassen sollte, stand ich bereits um 7:15 bei der Station um auf den Bus zu warten... und es wurde 7:30, 7:45, 8:00.. Bis dann irgendwann eine Frau auf mich zugekommen ist und meinte ob ich auf den Bus warte. Ich bejahte und sie meinte, dass der gar nicht fahren würde, da die Strecke aufgrund des Unwetters, was wir ja 3 Tage hatten, komplett mit Dreck und Geröll voll war und das der Bus mindestes 1 - 2 Wochen nicht fahren wird. Ja... und jetzt stand ich da. Hostel gebucht, Familie organisiert und jetzt komme ich nicht weg. Da es aber noch sehr früh, habe ich mich dann entschieden einmal komplett um die eigentliche Straße zu trampen, also aus 150 Kilometern wurden ganz schnell 250, die ich irgendwie über den Tag hinweg bewältigen musste. Also ab auf die Straße, Daumen raus und warten und nach 20 Minuten hielt dann auch das erste Auto an. Eine Frau vom Radio, die zum Glück den ersten Teil zumindest mit mir fuhr und so ging es eigentlich weiter. 10 Minuten, die man maximal warten musste und irgendeiner nahm einen mit und nach 6 Autos und wirklich interessanten und lustigen Gesprächen war ich dann auch schon in Hamilton. Alles hat geklappt und etwas stolz aber vor allem sehr erleichtert und glücklich bin ich dann ins Bett gefallen und sitze jetzt hier bei der Busstation und warte, dass ich um 14:00 Uhr meinen Bus nehmen kann um in meine Familie zu kommen. Also alles hat geklappt und am Ende sogar besser als gedacht. Der letzte Monat hat begonnen und ich lasse den jetzt bei meiner neuseeländischen Familie hoffentlich gemütlich ausklingen. Schöne Grüße an alle und bald habt ihr mich Nervensäge wieder am Hals
9.4.17 00:43


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